Die vier Jahreszeiten
Detlef Steffenhagen (Wächtersbach)
Freitag, 9. Januar 2026
19:00 Uhr
Katholische Pfarrkirche Haan
Antonio Vivaldi
in der Transkription für Orgel
Detlef Steffenhagen studierte bei Otto Jürgen Burba am Hoch`schen Konservatorium in Frankfurt, anschließend bei Gerd Zacher an der Folkwang Musikhochschule Essen.
Er war mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.
Inzwischen konzertiert er hauptsächlich in Europa, Nord- und Südamerika.
Von 1999 -2009 lebte er in Curitiba (Brasilien) und lehrte an der dortigen Musikhochschule.
Über 500 Konzerte führten ihn in bedeutende Kirchen und Konzertsäle, z.B. in die Leipziger Nikolaikirche, die Frankfurter Paulskirche, in die Kathedrale von Rio de Janeiro und in das Fenway Park Stadium in Boston.
Als erster deutscher Organist veröffentlichte er seine Orgeltranskription der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi als CD.
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen runden seine künstlerische Tätigkeit ab.
Zur Zeit lebt Steffenhagen als freier Konzertorganist in Wächtersbach (zwischen Frankfurt/M. und Fulda).
Das Video zum Konzert
Das Programm:
Die Vier Jahreszeiten Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto 1 ,,Frühling''
1. Satz: Allegro Der Frühling ist gekommen und freudig begrüßen ihn die Vögel mit heiterem Gesang. Wenn die Zephyrwinde schmeicheln, murmeln süß die Quellen. Wenn der Himmel sich in schwarz hüllt, Blitz und Donner erschrecken, verstummt der Vögel Gesang und lebt im wiedergewonnenen Licht erst auf.
2. Satz: Largo Und auf den lieblichen Blumenwiesen, beim zarten Rauschen von Blättern und Pflanzen, schlummert der Hirte, den treuen Hund zur Seite.
3. Satz: Allegro Zu ländlichen Dudelsackweisen tanzen Nymphen und Hirten unter dem
leuchtenden Frühlingshimmel.
Concerto 2 ,,Sommer''
1. Satz: Allegro non molto Unter der lastenden Hitze der Sonne dürsten Mensch und Herde und versengt die Pinie: Erhebt der Kuckuck die Stimme und mit ihm singen Taube und Stieglitz. Der Zephyrwind weht süß, aber auf einmal bläst ihm der Nord ins Gesicht. Es klagt der Schäfer, überrascht vom wilden Sturm und seinem Geschick.
2. Satz: Adagio Von den Gliedern flieht der Schlaf, aus Furcht vor Blitz und Donner, vor Fliegen und Brummern.
3. Satz: Presto Ach, seine Furcht ist nur allzu wahr, Donner und Blitze und Hagelschauer vernichten Lavendel und Getreide.
Concerto 3 ,,Herbst''
1. Satz: Allegro Glücklich feiert der Bauer mit Tanz und Gesang die gute Ernte und vom süßen Weine des Bacchus entflammt, endet der Genuß im Schlummer.
2. Satz: Adagio molto So beschließen Tanz und Gesang das Vergnügen. Und die beginnende friedliche Zeit lädt ein zu süßem Ruhen.
3. Satz: Allegro Das Tagesgrauen sieht den Aufbruch der Jäger, mit Hörnern und Flinten eilen sie hinaus, es flieht das Wild, sie verfolgen die Spur. Schon ermattet vom Lärm der Flinten und Hörner, verwundet versucht es zu fliehen, muß jedoch sterben.
Concerto 4 ,,Winter''
1. Satz: Allegro non molto Zu gefrorenem Schnee erstarrend, bei Kälte und grausamem Wind, Hackenschlagend, wärmesuchend, zähneklappernd.
2. Satz: Largo Die Nähe des Herdes lockt. Regenschauer vor den Fenstern.
3. Satz: Allegro Das Eis verführt, doch die Furcht einzubrechen, hält zurück. Man stolpert, man fällt, krachendes, brechendes Eis mahnt zur Vorsicht. Im Ofenrohr balgen sich die Winde, Sirocco, Bora und die anderen: Leiden und Wonnen des Winters.
Maurice Ravel (1875-1937) Bolero in der Transkription für Orgel
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Toccata ~ la Samba (Bearbeitung D. Steffenhagen)
Event Details
- From: 9. Januar 2026
- Starting at: 19:00
- Finishing at: 20:00
Address
- Katholische Pfarrkirche Haan
- Königstraße 8
- 42781 Haan








